Unternehmenskultur greifbar und gestaltbar machen
Culture eats strategy for breakfast, operational excellence for lunch and everything else for dinner.
Dieses Statement von Peter Drucker kennen viele.
Viele nicken zustimmend, wenn sie dieses Statement hören.
Viele geben damit der Hypothese Raum, dass es in ihrem Unternehmen ähnlich ist oder sein könnte.
Kultur ist alles und nichts und immer ein guter und dankbarer Grund, wenn sich etwas nicht so entwickelt wie gedacht:
Kultur ist ein Begriff, dem viel Macht innewohnt, gleichwohl Kultur schwierig zu greifen ist.
Kultur zu gestalten ist vielleicht ein bisschen wie Pudding an die Wand zu nageln. Hat deswegen keiner Lust darauf?
Die Herausforderung bei Kultur ist aus meiner Sicht, das Thema greifbar zu machen und einen Bezug zur gelebten Realität herzustellen. Oft werden in Kultur-Fortbildungen Dinge vermittelt, die richtig und wichtig sind – und die Teilnehmer werden dann mit dem Transfer in die Praxis allein gelassen.
Man definiert Werte für die Unternehmenskultur, macht diese transparent, füllt Intranet-Seiten, verteilt Plakate in den Räumlichkeiten und stellt sicher, dass jeder Mitarbeiter an einer entsprechenden Schulung teilgenommen hat. Anschließend wundert man sich, wenn 6 Monate später die Mitarbeiterbefragung als Ergebnis zeigt, dass Mitarbeiter enttäuscht über die gelebte Unternehmenskultur sind.
Eine gute Möglichkeit, die eigene Unternehmenskultur zu bewerten, zu diskutieren und greifbar zu machen, bietet die Kombination „ValueCards“, zusammen mit der Logik aus dem Buch von Simon Sagmeister „Business Culture Design“.
Mit Einsatz der „ValueCards“ wird es einfach gemacht, die Situation im eigenen Unternehmen für z. B. die Dimension „Führung“ mit der gelebten Praxis zu verbinden. In einem Workshop können Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen oder auch verschiedenen Hierarchieebenen so ins Gespräch kommen und ihre Kultur greifbar machen. Jeder Teilnehmer bewertet seine gefühlte IST-Realität und zeigt an, wo der SOLL-Zustand sein sollte. Die Bewertungen lassen sich einfach über Excel auswerten und zeigen klar und deutlich, in welcher Dimension die größte Diskrepanz zwischen IST und SOLL herrscht. Mit dieser Erkenntnis lassen sich die nächsten konkreten Maßnahmen planen und umsetzen, die gleichfalls einen sehr konkreten Bezug zur gelebten Realität im Unternehmen haben sollten.
Durch die Workshop-Teilnahme entwickelt sich ein Zugehörigkeitsgefühl, man begegnet sich auf Augenhöhe, man lernt andere Perspektiven kennen und wird an der Entwicklung der Unternehmenskultur beteiligt.
Lust auf Kultur zum Anfassen? Ich freue mich über Kontaktanfragen!