Schutzkonzept in Einrichtungen mit vulnerablen Personen

 

Der Mensch mit dem richtigen Gespür

Herausforderungen

Konzepte zum Schutz von Kindern- und Jugendlichen in Einrichtungen (gemäß §§ 45, 79a SGB VIII), der Jugend- und Eingliederungshilfe sind seit dem 1. Januar 2012 gesetzlich vorgeschrieben.

Schutzkonzepte sind als ein erkennbarer Qualitätsentwicklungsprozess zu verstehen. Sie sollen dazu beitragen, Haltungen und Verhalten zu reflektieren und dadurch zu handlungsleitenden Orientierungen zu führen. Inhalt des Schutzkonzeptes sind strukturelle und prozessorientierte Maßnahmen zur Vermeidung sexueller Gewalt und Handlungsanweisungen im Verdachtsfall einer Kindeswohlgefährdung.

Durch ein achtsames Miteinander und dem Schutzkonzept, sollen transparente, nachvollziehbare, kontrollierbare und evaluierbare Strukturen und Prozesse zur Prävention sexualisierter Gewalt geschaffen und in den betroffenen Arbeitsabläufen implementiert werden.

was gehört zu schutzkonzept

 

8 Bausteine

Was es bei der Einführung eines Schutzkonzepts zu beachten gilt

Die Einführung eines Schutzkonzeptes scheitert leider oft an Unsicherheiten, die sich bei einer systematischen Betrachtungsweise leicht auflösen lassen. Aus diesem Grund erachte ich bei der Erarbeitung und Integration eines Schutzkonzeptes vor allem 8 Bausteine als wesentliche Elemente. 

8 Bausteine

Was es bei der Einführung eines Schutzkonzepts zu beachten gilt

Die Einführung eines Schutzkonzeptes scheitert leider oft an Unsicherheiten, die sich bei einer systematischen Betrachtungsweise leicht auflösen lassen. Aus diesem Grund erachte ich bei der Erarbeitung und Integration eines Schutzkonzeptes vor allem 8 Bausteine als wesentliche Elemente. 

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Baustein 1

Umgang mit Gewalt

Gewalt ist ein vielschichtiges Thema und jeder Mensch empfindet andere Dinge als gewaltsam, so dass selbst gut gemeinte Gesten eine unbeabsichtigte Wirkung haben können. Umso wichtiger ist es eine gemeinsame Definition von Gewalt zu schaffen.

Baustein 1

Umgang mit Gewalt

Gewalt ist ein vielschichtiges Thema und jeder Mensch empfindet andere Dinge als gewaltsam, so dass selbst gut gemeinte Gesten eine unbeabsichtigte Wirkung haben können. Umso wichtiger ist es eine gemeinsame Definition von Gewalt zu schaffen.

Baustein 2

Haltung des Trägers

Die entsprechende Grundhaltung der Verantwortlichen ist essenziell für die gelungene Einführung eines Schutzkonzepts. Wissen Sie denn überhaupt, welche Haltung Ihr Träger hat und ist diese verschriftlicht?

Baustein 2

Haltung des Trägers

Die entsprechende Grundhaltung der Verantwortlichen ist essenziell für die gelungene Einführung eines Schutzkonzepts. Wissen Sie denn überhaupt, welche Haltung Ihr Träger hat und ist diese verschriftlicht?

Baustein 3

Erstgespräch

Opfer von Gewalt überlegen genau, wem Sie sich anvertrauen. Aus diesem Grund ist das Erstgespräch eine hochsensible Situation, in der richtig agiert werden muss.

Baustein 3

Erstgespräch

Opfer von Gewalt überlegen genau, wem Sie sich anvertrauen. Aus diesem Grund ist das Erstgespräch eine hochsensible Situation, in der richtig agiert werden muss.

Baustein 4

Risikoanalyse

Strukturen müssen auf bestehende Risiken untersucht werden. Das führt zu kontroversen Gesprächen, die Teil des Prozesses und normal sind. Ein Mittelweg zwischen adäquater Skepsis und Offenheit im Umgang mit vulnerablen Person muss gefunden werden.

Baustein 4

Risikoanalyse

Strukturen müssen auf bestehende Risiken untersucht werden. Das führt zu kontroversen Gesprächen, die Teil des Prozesses und normal sind. Ein Mittelweg zwischen adäquater Skepsis und Offenheit im Umgang mit vulnerablen Person muss gefunden werden.

Baustein 5

Beschwerdemanagement

Ein Kummerkasten ist ein guter Anfang, macht aber noch kein Konzept für ein Beschwerdemanagement aus. Die zu betreuenden Personen brauchen einerseits die Fähigkeit Beschwerden äußern zu können und müssen strukturell, formell und informell dazu ermutigt werden. Doch gibt es falsche Beschwerden und wie wird bei der konsequenten Einführung eines solchen Konzepts vorgegangen?

Baustein 5

Beschwerdemanagement

Ein Kummerkasten ist ein guter Anfang, macht aber noch kein Konzept für ein Beschwerdemanagement aus. Die zu betreuenden Personen brauchen einerseits die Fähigkeit Beschwerden äußern zu können und müssen strukturell, formell und informell dazu ermutigt werden. Doch gibt es falsche Beschwerden und wie wird bei der konsequenten Einführung eines solchen Konzepts vorgegangen?

Baustein 6

Einrichtungskultur

Die konstruktiv und positiv geprägte Kultur einer Einrichtung schafft Sicherheit und Vertrauen. Eine Veränderung kann jedoch nur durch die Mitwirkung aller Beteiligten bewirkt werden. Wie findet also die richtige Form der Beteiligung bei Veränderungsprozessen in der Organisation statt?

Baustein 6

Einrichtungskultur

Die konstruktiv und positiv geprägte Kultur einer Einrichtung schafft Sicherheit und Vertrauen. Eine Veränderung kann jedoch nur durch die Mitwirkung aller Beteiligten bewirkt werden. Wie findet also die richtige Form der Beteiligung bei Veränderungsprozessen in der Organisation statt?

Baustein 7

Umgang mit Krisen

Das Krisenmanagement beginnt bereits vor der eigentlichen Krise mit präventiven Maßnahmen. Werden erste Anzeichen jedoch nicht erkannt, gilt es auch bereits im Vorfeld einen Plan zu haben, wie mit Krisen angemessen umgegangen wird.

Baustein 7

Umgang mit Krisen

Das Krisenmanagement beginnt bereits vor der eigentlichen Krise mit präventiven Maßnahmen. Werden erste Anzeichen jedoch nicht erkannt, gilt es auch bereits im Vorfeld einen Plan zu haben, wie mit Krisen angemessen umgegangen wird.

Baustein 8

Nachhaltigkeit

Nach der Einführung eines Schutzkonzeptes muss auch dessen Fortbestehen gesichert werden. Das Schutzkonzept muss strukturell gesichert werden und die einzelnen Aspekte müssen regelmäßig überprüft und angepasst werden. Wie stelle ich weiterhin die Nachhaltigkeit sicher?
Baustein 8

Nachhaltigkeit

Nach der Einführung eines Schutzkonzeptes muss auch dessen Fortbestehen gesichert werden. Das Schutzkonzept muss strukturell gesichert werden und die einzelnen Aspekte müssen regelmäßig überprüft und angepasst werden. Wie stelle ich weiterhin die Nachhaltigkeit sicher?
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Andreas Schrenk Bannerbild Bienen in Nahaufnahme Andreas Schrenk Nahaufnahme

Mein Name ist Andreas Schrenk und ich begleite seit vielen Jahren Einrichtungen bei der Einführung von Schutzkonzepten. Dabei konnte ich immer wieder die gleichen Unsicherheiten und Probleme beobachten, die teilweise sogar in Handlungsparalysen endeten. Ich bin aber der Meinung, dass es bei einem so wichtigen Thema nicht an institutionellen Rahmenbedingungen oder an der Situation in der Einrichtung scheitern sollte und hoffe deswegen mit dieser Webinarserie Unsicherheiten beseitigen zu können. Meine langjährige Leitungserfahrung in unterschiedlichen Funktionen und Einrichtungen im Bereich Jugendhilfe, meine Professur an der rechts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät an der SRH Hochschule in Heidelberg und meine Begleitung von verschiedenen Einrichtungen bei der Einführung eines Schutzkonzeptes haben mich viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln lassen, die ich hoffe an Sie weitergeben zu können. 

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Einrichtungsindividuelle Konzeptionen

Schutzkonzept Reloaded

Jede Einrichtung die mit vulnerablen Personen mit unterschiedlichen Voraussetzungen arbeitet, muss natürlich auch unterschiedliche Bausteine unterschiedlich bei der Erarbeitung eines Schutzkonzeptes gewichten. Deswegen habe ich je nach Einrichtungsart unterschiedliche Herangehensweisen an die Entwicklung eines Schutzkonzeptes konzipiert.

Stimmen von Kund:innen

„Ich bin von einem angestaubten Hochschulprofessor ausgegangen und war von der sehr natürlichen Art und dem absolut angenehmen Wesen von Herrn Schrenk beeindruckt.”

      Christian Langensiepen · VEGA Grieshaber KG

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