Schutzkonzepte in Einrichtungen mit Betreuungskontext

 

Design ohne Titel (68)

Schutzkonzept Reloaded

Schutzkonzept Reloaded hilft Einrichtungen und Organisationen aller Betreuungskontexte bei der Erarbeitung, Einführung und Umsetzung von Konzepten zum Schutz vor sexueller Gewalt und Gewalt im weitesten Sinne. Das erfolgt unter Beteiligung der Mitarbeiter:innenschaft, der Kinder und Jugendlichen, Beschäftigten und Bewohner:innen. Die mit Schutzkonzept Reloaded erarbeiteten Konzepte sind SGB-konform und durch die starke und ausdrückliche Beteiligungsorientierung nachhaltig wirksam.
Kurzusammenfassung

Schutzkonzept Reloaded „in a nutshell"

In 90 Sekunden erfahren Sie, wie Sie partizipativ und nachhaltig wirksam dafür sorgen, dass die Menschen, die in Ihrer Einrichtung betreut werden sich sicher fühlen und Ihre Mitarbeitenden Handlungssicherheit haben.
In 90 Sekunden erfahren Sie, wie Sie partizipativ und nachhaltig wirksam dafür sorgen, dass die Menschen, die in Ihrer Einrichtung betreut werden, sich sicher fühlen und Ihre Mitarbeitenden Handlungssicherheit haben.

Stimmen von Kund:innen

Mehr als 10.000 Menschen haben bereits unter Zuhilfenahme von Schutzkonzept Reloaded erfolgreich die Schutzkonzepte in ihren Organisationen und Einrichtungen erarbeitet, eingeführt und umgesetzt.

German Innovation Award

Sehr viele großartige Projekte sind unter den Gewinnern des German Innovation Award und Schutzkonzept Reloaded ist mittendrin - eine große Ehre! Schutzkonzept Reloaded wurde von der Jury für seine gesellschaftlich hochrelevanten Anstrengungen, den Gewaltschutz in sozialen Einrichtungen voran zu bringen für preiswürdig befunden. Für seinen hochgradig partizipativen und nachhaltig wirksamen Ansatz, Konzepte zum Schutz von Kindern, Jugendlichen, Beschäftigten und Bewohner:innen vor Gewalt in weitestem Sinne wurde das Programm mit „Special Mentioned“ ausgezeichnet. Vielen Dank!

German Innovation Award 2024

 

Schutzkonzept Reloaded

Probelauf zum Kennenlernen

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was gehört zu schutzkonzept

 

Haltung und Struktur

Herausforderungen

Konzepte zum Schutz von

- Kindern- und Jugendlichen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (gemäß §§ 45, 79a SGB VIII)

- Menschen in Einrichtung der Eingliederungshilfe und in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (gemäß § 37 a SGB IX)

- jungen Menschen die im Rahmen der Jugendarbeit freier Träger der Jugendhilfe in Kinder- und Jugendgruppen betreut werden, künftig gemäß §§75, 79a SGB VIII (aktuell gemäß Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen (Referentenentwurf 28.03.2024))

- alten Menschen, die in Einrichtungen der Altenhilfe leben und der Betreuung und/oder Pflege bedürfen, gemäß der Pflege-Charta (Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen) als Rechtekatalog für pflegebedürftige Menschen. 

sind gesetzlich vorgeschrieben.
 
Die Entwicklung, Einführung und Umsetzung eines Schutzkonzeptes ist als ein Qualitätsentwicklungsprozess zu verstehen. Ein Schutzkonzept soll dazu beitragen, Haltungen und Verhalten zu reflektieren und dadurch zu handlungsleitenden Orientierungen zu führen.
 
Inhalte eines Schutzkonzeptes sind darüber hinaus strukturelle und prozessorientierte Maßnahmen zur Vermeidung sexueller Gewalt und Gewalt im weitesten Sinne (Prävention) und Handlungsanweisungen (Intervention) im Verdachtsfall von Gewalt und grenzverletzendem Verhalten.
 
Durch ein gemeinsam mit
 
- Kolleg:innen und Mitarbeiter:innen
- Kindern und Jugendlichen (in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe)
- Kindern und Jugendhilfen in Kinder- und Jugendgruppen
- Beschäftigten (in Werkstätten für Menschen mit Behinderung)
- Bewohner:innen in Einrichtungen der Altenhilfe
 
erarbeitetes Schutzkonzept soll transparente und nachvollziehbare Haltungen entwickeln und vereinbaren und kontrollierbare und evaluierbare Strukturen und Prozesse schaffen.
 
Diese Strukturen und Prozesse etablieren ein gemeinsames Verständnis von z.B. Gewalt und eine gemeinsam getragene Haltung und Kultur in der Organisation. Sie fordern und fördern die Schärfung der professionellen Sensibilität in der Organisation und wirken deshalb nachhaltig im Hinblick auf Prävention sexualisierter Gewalt und Gewalt im weitesten Sinne.
Organisationsindividuelle Schutzkonzepte

Schutzkonzept Reloaded

Je nach Einrichtungsart stehen unterschiedliche Herangehensweisen mit jeweils eigenen Schwerpunkten an die Entwicklung eines Schutzkonzeptes zur Verfügung.
Innovationspark Consozial 2023
Andreas Schrenk erklärt das Programm Schutzkonzept
Reloaded, seine Anwendung und Wirkungsweise.
8 Bausteine

Was es bei der Einführung eines Schutzkonzepts zu beachten gilt

Die Entwicklung, Einführung und Umsetzung eines Schutzkonzeptes stellt einen hochkomplexen Prozess dar. Die daraus resultierenden Unsicherheiten lassen sich aber bei einer systemischen Betrachtungsweise und durch ein strukturiertes Vorgehen leicht auflösen. Aus diesem Grund erachte ich bei der Erarbeitung und Integration eines Schutzkonzeptes unter anderem diese 8 Bausteine als wesentliche Elemente.

8 Bausteine

Was es bei der Einführung eines Schutzkonzepts zu beachten gilt

Die Entwicklung, Einführung und Umsetzung eines Schutzkonzeptes stellt einen hochkomplexen Prozess dar. Die daraus resultierenden Unsicherheiten lassen sich aber bei einer systemischen Betrachtungsweise und durch ein strukturiertes Vorgehen leicht auflösen. Aus diesem Grund erachte ich bei der Erarbeitung und Integration eines Schutzkonzeptes unter anderem diese 8 Bausteine als wesentliche Elemente.

Baustein 1

Umgang mit Gewalt

Gewalt ist ein vielschichtiges Thema und jeder Mensch empfindet andere Dinge als gewaltsam, so dass selbst gut gemeinte Gesten eine unbeabsichtigte Wirkung haben können. Umso wichtiger ist es eine gemeinsame Definition von Gewalt zu schaffen.

Baustein 1

Umgang mit Gewalt

Gewalt ist ein vielschichtiges Thema und jeder Mensch empfindet andere Dinge als gewaltsam, so dass selbst gut gemeinte Gesten eine unbeabsichtigte Wirkung haben können. Umso wichtiger ist es eine gemeinsame Definition von Gewalt zu schaffen.

Baustein 2

Haltung des Trägers

Die entsprechende Grundhaltung der Verantwortlichen ist essenziell für die gelungene Einführung eines Schutzkonzepts. Wissen Sie denn überhaupt, welche Haltung Ihr Träger hat und ist diese verschriftlicht?

Baustein 2

Haltung des Trägers

Die entsprechende Grundhaltung der Verantwortlichen ist essenziell für die gelungene Einführung eines Schutzkonzepts. Wissen Sie denn überhaupt, welche Haltung Ihr Träger hat und ist diese verschriftlicht?

Baustein 3

Erstgespräch

Opfer von Gewalt überlegen genau, wem Sie sich anvertrauen. Aus diesem Grund ist das Erstgespräch eine hochsensible Situation, in der richtig agiert werden muss.

Baustein 3

Erstgespräch

Opfer von Gewalt überlegen genau, wem Sie sich anvertrauen. Aus diesem Grund ist das Erstgespräch eine hochsensible Situation, in der richtig agiert werden muss.

Baustein 4

Risikoanalyse

Eine Risikoanalyse ist ein Prozess, in dem Strukturen gemeinsam auf bestehende Risiken untersucht werden. Das führt zu kontroversen Auseinandersetzungen im Team, die Teil des Prozesses und normal sind. Diese Auseinandersetzungen führen zu einem gemeinsamen Verständnis und machen sind die Bedingung für eine professionelle und wirksame Bearbeitung bzw. Auflösung von Risiken.

Baustein 4

Risikoanalyse

Eine Risikoanalyse ist ein Prozess, in dem Strukturen gemeinsam auf bestehende Risiken untersucht werden. Das führt zu kontroversen Auseinandersetzungen im Team, die Teil des Prozesses und normal sind. Diese Auseinandersetzungen führen zu einem gemeinsamen Verständnis und machen sind die Bedingung für eine professionelle und wirksame Bearbeitung bzw. Auflösung von Risiken.

Baustein 5

Beschwerdemanagement

Ein Kummerkasten mag ein Baustein sein, macht aber längst kein Beschwerdemanagement aus. Die betreuten Personen brauchen einerseits die niedrigschwellige Möglichkeit, Beschwerden äußern zu können. Und sie müssen strukturell, formell und informell dazu eingeladen und ermutigt werden.

Baustein 5

Beschwerdemanagement

Ein Kummerkasten mag ein Baustein sein, macht aber längst kein Beschwerdemanagement aus. Die betreuten Personen brauchen einerseits die niedrigschwellige Möglichkeit, Beschwerden äußern zu können. Und sie müssen strukturell, formell und informell dazu eingeladen und ermutigt werden.

Baustein 6

Einrichtungskultur

Die gewaltsensibel geprägte Kultur einer Einrichtung schafft Sicherheit und Vertrauen. Die Entwicklung einer solchen Kultur kann jedoch nur durch die Mitwirkung aller Beteiligten bewirkt werden. Und sie braucht
• Intention -> den erklärten Willen von Leitung
• Methode -> gemeinsames Arbeiten an konkreten Themen
• Struktur -> Messbarkeit und
• Zeit -> Geduld und langen Atem
Baustein 6

Einrichtungskultur

Die gewaltsensibel geprägte Kultur einer Einrichtung schafft Sicherheit und Vertrauen. Die Entwicklung einer solchen Kultur kann jedoch nur durch die Mitwirkung aller Beteiligten bewirkt werden. Und sie braucht
• Intention -> den erklärten Willen von Leitung
• Methode -> gemeinsames Arbeiten an konkreten Themen
• Struktur -> Messbarkeit und
• Zeit -> Geduld und langen Atem
Baustein 7

Umgang mit Krisen

Das Krisenmanagement beginnt bereits vor der eigentlichen Krise mit präventiven Maßnahmen. Werden erste Anzeichen jedoch nicht erkannt, gilt es auch bereits im Vorfeld einen Plan zu haben, wie mit Krisen angemessen umgegangen wird.

Baustein 7

Umgang mit Krisen

Das Krisenmanagement beginnt bereits vor der eigentlichen Krise mit präventiven Maßnahmen. Werden erste Anzeichen jedoch nicht erkannt, gilt es auch bereits im Vorfeld einen Plan zu haben, wie mit Krisen angemessen umgegangen wird.

Baustein 8

Nachhaltigkeit

Nach der Einführung eines Schutzkonzeptes muss auch dessen Fortbestehen gesichert werden. Das Schutzkonzept muss strukturell gesichert werden und die einzelnen Aspekte müssen regelmäßig überprüft und angepasst werden.
Baustein 8

Nachhaltigkeit

Nach der Einführung eines Schutzkonzeptes muss auch dessen Fortbestehen gesichert werden. Das Schutzkonzept muss strukturell gesichert werden und die einzelnen Aspekte müssen regelmäßig überprüft und angepasst werden.
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Andreas Schrenk Bannerbild Bienen in Nahaufnahme Andreas Schrenk Nahaufnahme

Mein Name ist Andreas Schrenk und ich begleite seit vielen Jahren Einrichtungen bei der Einführung von Schutzkonzepten. Dabei konnte ich immer wieder die gleichen Unsicherheiten und Probleme beobachten, die teilweise sogar in Handlungsparalysen endeten. Die Entwicklung, Einführung und Umsetzung eines Schutzkonzeptes darf aber nicht an institutionellen Rahmenbedingungen scheitern, an Unsicherheiten oder Befürchtungen. Und das muss es auch nicht. Die Chancen und Möglichkeiten, die in der Entwicklung eines Schutzkonzeptes für die Organisation liegen, gehen weit über den Schutz der betreuten Menschen hinaus. Sie entfalten außerdem positive Wirkung im Hinblick auf die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden. Meine langjährige Leitungserfahrung in unterschiedlichen Funktionen und Einrichtungen in den Bereichen der Jugendhilfe, meine Professur an der rechts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät an der SRH Hochschule in Heidelberg und meine Begleitung von verschiedenen Einrichtungen bei der Einführung von Schutzkonzeptes haben mich viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln lassen, die ich gern an Sie weitergebe. Kommen Sie gerne auf mich zu.

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